München II

München II

Diese Tagestour ist ideal für einen zweiten Tag in München und führt vom Königsplatz durch das Kunstareal, die Ludwigstraße und das Univiertel. Über den Olympiapark geht es anschließend zum Schloss Nymphenburg und abends je nach Wetter zum Flaucher, in einem Biergarten bzw. in das Ausgehviertel um die Münchner Freiheit. Ein Besuch der sehr lohnenswerten Museen ist im Rundgang nicht einkalkuliert. Bei Interesse sollte der Aufenthalt entsprechend verlängert bzw. der Rundgang angepasst werden.

=> Fotos zu diesem Artikel sind in Arbeit.

Hinweis zum “Nachspazieren”: Unter “Dossiers” ist eine Datei “München II” zum herunterladen. Diese lässt sich samt Karte und Erklärungen ausdrucken und mitnehmen.

Beginnen wir den zweiten Tag im “Millionendorf” am Königsplatz (U-Bahn Linie U2). Vorbild für die Umschreibung “Isar Athen” war wohl der Königsplatz den Leo von Klenze im Auftrag von Kronprinz Ludwig 1816 erschuf. Das Tor auf der Ostseite des Platzes ist das Abschlussgebäude, das das Griechenland-Flair in die Stadt bringen sollte. Links ist die Glyptothek, eine Sammlung von griechischen und römischen Skulpturen. Auf der rechten Seite findet sich die Staatliche Antikensammlung. Der Platz selbst und die herrliche Kulisse mit griechischen und römischen Elementen wird im Sommer für open-Air Konzerte und Veranstaltungen genutzt.

 

Leider spielte dieser Platz auch zu Zeiten des dritten Reichs eine bedeutende Rolle. Denn die traumhafte Kulisse war leider auch ein Grund, warum die Nazis, die unter Größenwahn litten, sich den Platz für ihre Selbstdarstellung zu Nutze machten. Um den Platz herum legten sie das Parteiviertel der NSDAP an. Alle damals wichtigen Einrichtungen ließen sich hier finden. Der Königsplatz wurde zubetoniert um eine möglichst große Fläche für die jährlichen Staatsfeiern zu bieten. Auf dem Platz fand auch die Bücherverbrennung statt, an die heutzutage jedes Jahr ein Künstler mit einem Brandfleck auf der Wiese erinnert.

 

Weiter geht es in östliche Richtung zum Karolinenplatz. Auf dem Weg dahin finden sich an der Ecke Brienner-/Arcisstr. auf der linken Seite der ehemalige “Führerbau”, der Hitler für Repräsentationszwecke diente und rechts in gleicher Bauweise der Verwaltungsbau und das Reichsschatzamt der NSDAP. Außerdem auf beiden Seiten der Straße: Verwucherte Fundamente auf denen früher die beiden Ehrentempel standen. Hier gedachten die Nazis ihrer Gefallenen während des Hitler-Ludendorff-Putsches. 1947 wurden die Tempel von der amerikanischen Armee im Rahmen der Entnazifizierung gesprengt. Die Straße rechts war ursprünglich ebenfalls die Arcisstr. und wurde umbenannt in Meiserstraße. Darüber gab es allerdings Streit, denn Meiser war zwar Gegner der NS-nahen “Deutschen Christen” und wurde deshalb als Landesbischof von dem NS-Regime abgesetzt. Um die Kirche zu schützen, wurde er aber ursprünglich vom Kirchenrat gewählt, der die Kirche im Dritten Reich erhalten wollte. Dies gelang ihm mit einem regierungsfreundlichen Kurs. Daher heißt die Straße nun nach der Ehefrau Martin Luthers: Katharina-von-Bora-Straße.

 

Nur wenige Meter sind es, bis zum Karolinenplatz. Auf dem Weg dahin in der Briennerstraße 34 (früher Nummer 38) stand früher das sogenannte “Braune Haus”. Hier hatte sowohl die Parteizentrale der NSDAP ihren Sitz, als auch die SA-Leitung und die Büros von hochrangigen Parteifunktionären, wie Hitler, Heß usw.). 1945 wurde der Bau bombardiert und 1951 die Reste davon entfernt. Lange Zeit wurde in der Stadt über ein Dokumentationszentrum diskutiert. Die Stadträte zögerten immer wieder aus Angst um den boomenden Tourismus in München und verkannten die Chance einen Ort der würdigen Aufarbeitung zu schaffen. Das Haus wurde endlich zu Jahrtausendwende beschlossen, ist nun fast fertig und wird am 30.4.2015 zum 70. Jahrestag des Einmarschs der US-Truppen eröffnet.

 

Ein paar Schritte weiter befindet sich der Karolinenplatz. Gleich hier (Hausnummer 5) steht die Villa Hugo und Elsa Bruckmanns, die den Aufstieg der NSDAP mit Kontakten und Publikationen förderten. Hausnummer 4 war früher das Oberste Parteigericht der NSDAP.

 

Von hier aus lässt sich die Tram 27 bzw. 28 (Richtung Petuelring bzw. Scheidplatz) nehmen bis zur Station Pinakotheken. Die Strecke kann aber auch leicht in wenigen Minuten zu Fuß zurückgelegt werden. Gerade noch im historischen Viertel steht man nun mitten im Zentrum der Münchner Kunst. Galerien finden sich um die umliegenden Pinakotheken. Die Alte Pinakothek (links) ist mit 9000 Werken eine der wichtigsten Sammlungen in Deutschland. Auch sie wurde von Leo von Klenze erbaut. Zum Glück wurden vor der Zerstörung im zweiten Weltkrieg alle Werke in Sicherheit gebracht. Die Pinakothek der Moderne (rechts) fällt architektonisch ein bisschen aus der Reihe. Gigantisch ist das Gebäude und möglichst schlicht und kühl gehalten, damit die Kunst zur Geltung kommt, aber dennoch sehr sehenswert. Auch das Café hier lädt zum verweilen ein. Geradeaus auf der linken Seite findet sich zudem die neue Pinakothek mit über 500 Werken vom 19. Jahrhundert bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auch dieses Gebäude fügt sich wie die Pinakothek der Modernen scheinbar nicht richtig ein. Als ob das noch nicht genug Kunst wäre, steht seit 2009 die Sammlung Brandhorst gleich hinter dem von “Reich der Kristalle” eine eindrucksvolle, wenn auch kleine Ausstellung in einem Gebäude der LMU. Die Sammlung Brandhorst wirkt von außen etwas wuchtig und deplaziert, von innen allerdings sehr schön und bietet fast schon eine häusliche Atmosphäre.

 

Folgt man der Theresienstraße nach Osten, gelangt man kurzerhand auf die Ludwigstraße. Rechts am Ende der Prunkstraße findet sich die bereits bekannte Feldherrenhalle und links am Ende das Siegestor. Geht man in Richtung Siegestor, liegt auf der rechten Seite die Bayrische Staatsbibliothek aus dem Jahr 1843. Das Gebäude ist offen und der Eingang, sowie das Treppenhaus sind herrschaftlich. Ursprünglich durfte ausschließlich Ludwig I. den Eingang benutzen. Hier lagern ca. 8 Millionen Bücher mit u.a. sehr wertvollen Exemplaren, die in speziellen Tresoren untergebracht wurden. Die bayrischen Verlage müssen von jeder Veröffentlichung zwei Exemplare an die Staatsbibliothek abgeben, was auch erklärt, dass nicht nur wissenschaftliche Publikationen hier im Bestand sind, sondern sogar Reiseführer und Kochbücher. So entstand die größte wissenschaftliche Universalbibliothek Deutschlands, die immer weiter wächst.

 

Gleich nebenan liegt die Ludwigskirche, gerne von Studenten auch “Unikirche” genannt, deren Türme sehr stark an Minarette erinnern. Die Seitenflügel mit den Bögen links und rechts messen insgesamt 70 Meter. Ludwig, dem I. ging unter seinem Bauboom auch eines Tages das Geld aus und er ließ mit Fassadenverlängerungen Geld sparen und trotzdem die Prunkstraße vollenden. Die Kirche wurde ursprünglich mittig zur Schellingstraße ausgerichtet. Bei der Neugestaltung der Straße ist diese exakte Ausrichtung allerdings verloren gegangen. Auf der Fassadenfront sieht man oben mittig ein Abbild Jesus mit zwei seiner Apostel auf jeder Seite. Die Kirche innen beherbergt das riesige “Fresko des Jüngsten Gerichts” von Peter Cornelius, dessen Erstellung neun Jahre gedauert hat.

 

An der Ecke Schellingstraße/Ludwigstraße ließ man außerdem Einschusslöcher aus dem Krieg in der Fassade. Das Kunstwerk “Wunden der Erinnerung” gedenkt bis heute an die grauenvolle Zeit.

 

Das Universitätsgebäude nur wenige Meter weiter steckt voller Geschichte. Die Ludwigs-Maximilians-Universität wurde 1476 gegründet und dann 1826 von Landshut nach München verlegt. Sie ist die neunte Uni, die in Deutschland gegründet wurde und mit über 50.000 Studenten die größte Universität Deutschlands. Das Gebäude ist an sich schon eine Sehenswürdigkeit. Man beachte vor allem die Flugblätter, die in den Boden vor dem Gebäude eingelassen wurden und an die Mitglieder der Widerstandsgruppe “Weiße Rose” erinnern. Die Türgriffe der Eingangstüren sind mit Mosaiken bestückt, die die Symbole der Fakultäten darstellen.

 

Der erst 2013 renovierte Lichthof des Gebäudes entlockt nahezu jedem Erstsemester ein Staunen. Hier sieht man die römischen Einflüsse auf die Architektur. Die beiden liegenden Statuen stellen nicht irgendwen dar, sondern sind Abbilder von Ludwig, I. und seinem Sohn Prinzregent Luitpold, I.. Er wollte einfach sich und seinen Sohn hier verewigen. Weitere Mosaike finden sich auf dem Boden.

 

Folgt man der Beschilderung zur großen Aula, kann man den wohl schönsten Hörsaal der LMU sehen. Zu beachten ist, dass während der Vorlesungszeiten normaler Betrieb herrscht. Am ehesten kann man in den Pausen einen Blick alle zwei Stunden eine halbe Stunde lang erhaschen. (z.B.: von 9:45 Uhr bis 10:15 Uhr, 11:45 Uhr bis 12:15 Uhr usw.). Die Aula, die von Gärtner gestaltet wurde, hat den Krieg überstanden und ist sehr prunkvoll. Früher wurde hier die bayrische Verfassung beschlossen. Heute finden Konzerte, Bälle und natürlich Vorlesungen statt. Man beachte die Gemälde und die Mosaike, die sich überall im Raum finden.

 

Unter dem Audimax (findet sich direkt am Lichthof) liegt die sehr sehenswerte Gedenkstätte der weißen Rose mit wechselnden Ausstellungen über den Widerstand unter dem NS-Regime.

 

Zur Mittagszeit bietet es sich an, in den zahlreichen Imbissen und Restaurants in der Umgebung einzukehren. Nachspeise gefällig? Der legendäre “Verrückte Eismacher” direkt hinter dem Gebäude der LMU in der Amalienstraße zaubert sehr exotische und vor allem leckere Eissorten, wie Limette, Weißbier, Spätzle und zig andere kreative Sorten. Die Kugeln sind zwar teuer, aber auch ordentlich groß. Bei jedem Kauf darf man noch eine Sorte gratis probieren.

 

Mit der U3 fährt man von nun von der Station “Universität” bis zur Station “Olympiazentrum”. Hier steht man unmittelbar vor der gigantischen BMW Welt (Eintritt frei!), wo sich aktuelle BMW Modelle finden – zum anschauen und hineinsetzen. Außerdem ist dort ein Museum untergebracht. Über die Brücke gelangt man nun ins eigentliche Olympiagelände, das für die Olympischen Spiele 1972 gebaut wurde.

Das BMW Museum ist kostenloses Museum und ein architektonisches Meisterwerk. Wer einen BMW bestellt, darf ihn auf Wunsch hier abholen.

Das BMW Museum ist kostenloses Museum und ein architektonisches Meisterwerk. Wer einen BMW bestellt, darf ihn auf Wunsch hier abholen.

Der Olympiaturm ist eine richtige Attraktion. In nur 30 Sekunden wird man in einem Aufzug hoch auf 290 Meter transportiert. Selbst die Fahrt ist ein echtes Erlebnis. Der Ausblick auch: Denn bei gutem Wetter sind deutlich in der Ferne die Alpen zu sehen. Bei Föhn ganz besonders gut, denn die Alpen wirken viel näher und größer.

Der Olympiapark mit dem Olympiaturm und einem See. Wer will, kann hier Tretboot fahren.

Der Olympiapark mit dem Olympiaturm und einem See. Wer will, kann hier Tretboot fahren.

Das Olympiastadion mit dem See davor. Hier finden riesige Konzerte, Marathons, Public Viewings und vieles mehr statt.

Das Olympiastadion mit dem See davor. Hier finden riesige Konzerte, Marathons, Public Viewings und vieles mehr statt.

Die Dachkonstruktion über der Olympiahalle, dem Olympiastadion und der Schwimmhalle misst ca. 34.500 m² und wurde aus Acrylplatten und vielen Stahlseilen gebaut. Wer will, kann hier eine Klettertour buchen und sich das Dach von oben anschauen. Allerdings ist muss diese Tour im Internet im Voraus gebucht werden und der Preis dafür ist mit 41 Euro auch sehr stolz. Die ganze Anlage wurde nach den Spielen immer wieder renoviert und instandgehalten. Nach dem Abzug des Fußballs in den Norden Münchens befürchtete viele das Aus des Olympiaparks. Aber die Umorientierung auf Großveranstaltungen wie Konzerte, Marathons, Shows, WM, EM usw. hielten ihn am Leben. Trauriger Hintergrund sind auch die Entführung und die misslungene Befreiung israelischer Sportler, die während der Spiele als Geiseln genommen wurden. Eine Gedenktafel in Conollystraße 31 erinnert heute daran.

Zum Gedenken an die getöteten Sportler während den Olympischen Spielen 1972.

Zum Gedenken an die getöteten Sportler während den Olympischen Spielen 1972.

 

Gleich in der Nähe: Die liebevoll bunt bemalten Studentenbungalows.

Gleich in der Nähe: Die liebevoll bunt bemalten Studentenbungalows.

Interessant ist außerdem die kleine “Ost-West-Friedenskirche”, die auf dem Weg zur nächsten Tramhaltestelle liegt, wo es später weitergeht. Ein russischer Einsiedler baute hier illegal eine kleine Kirche aus Blech auf. Als die Bagger für das Stadion anrückten, gab es unter den Münchnern starke Proteste, woraufhin sogar das Reitstadion nach Riem verlegt werden musste. Dem Russen Timofej, einem früheren Kriegsgefangenem wurden daraufhin übermenschliche Kräfte zugeschrieben. 2004 starb Timofej im Alter von 110 Jahren als ältester Münchner. Seine Kirche ist bis heute eine richtige Sehenswürdigkeit. Ex-Oberbürgermeister Christian Ude sagte einst: “… der liebenswürdigste Schwarzbau in München”.

 

An der Sportanlage und der Tierklinik vorbei läuft man ein gutes Stück zur Schwere-Reiter-Straße. Hier hält die Tram 12 Richtung Romanplatz (Station Infanteriestraße), welche man bis zur Endstation Romanplatz nimmt. Die Fahrt selbst ist schön, da man durch das Viertel Nymphenburg fährt. An der Endstation sind es nur noch wenige Meter zu einer der Highlights in München, dem Schloss Nymphenburg. Es wurde in drei Abschnitten gebaut. 1664 wurde der Mittelbau von Kurfürst Ferdinand Maria, der die Anlage aus Freude über einen geborenen Sohn seiner Frau schenkte, in Auftrag gegeben. 1673 kamen die Seitentrakte dazu und zu Beginn des 18. Jahrhunderts der Rest. Der Park hinter dem Schloss wurde erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts angelegt.

Das Schloss Nymphenburg bietet eine tolle Kulisse, auch im Winter.

Das Schloss Nymphenburg bietet eine tolle Kulisse, auch im Winter.

Besonders sehenswert ist natürlich das Schloss an sich, die Parkanlage und das Museum Mensch und Natur mit dem Motto “Naturwissenschaft zum Anfassen”. Vor allem für Kinder ist das Museum einsame Klasse. Es bietet sich an, durch den Park zu laufen bis zum botanischen Garten, der einer der wichtigsten weltweit ist. 14.000 Pflanzen gibt es hier und die Gewächshäuser lassen sich besichtigen. Schmetterlinge fliegen hier frei herum und die Temperatur ist vor allem im Winter ein Genuss.

Enten bevölkern zwischen wunderschönen Blumenbeeten den Schlosspark.

Enten bevölkern zwischen wunderschönen Blumenbeeten den Schlosspark.

Der Tag endet nun und es gibt drei Möglichkeiten, sich ins abendliche/nächtliche München zu stürzen. Für gutes Wetter sind das der nahegelegene Biergarten “Hirschgarten” und der Flaucher an der Isar zu empfehlen. Bei schlechtem Wetter kann man das Ausgehviertel der Münchner Freiheit nutzen.

Alternative 1: Bayrisches Lebensgefühl im Biergarten

Mit der Tram 17 (Haltestelle Botanischer Garten) fahren wir bis Romanplatz zurück. Ab hier ist es zu Fuß nicht weit zum größten Biergarten der Welt mit 8000 Plätzen, der trotzdem aufgrund der Weitläufigkeit sehr gemütlich wirkt. Bayrische Spezialitäten werden hier zubereitet und natürlich gibt es frisches kühles Bier, Spezi und andere Getränke. Nach dem Bayrischen Biergartengesetz von 1812 darf jeder Besucher im Biergarten sein eigenes Essen mitbringen. Deshalb sieht man die Münchner mit Tischdecken, Plastikgeschirr, Salaten, Brot usw. nebst gekauftem Bier und Spezi. Dazu gekaufte Steckerlfisch und Schweinshaxn runden die Mahlzeit unter Kastanienbäumen dann ab. Ganz in der Nähe gibt es übrigens durch einen Zaun tatsächlich Hirsche zu sehen.

 

Alternative 2: Der Flaucher

Mit der Tram 17 (Haltestelle Botanischer Garten) fährt man zurück bis zum Romanplatz. Anschließend mit der Tram 12 bis zum Rotkreuzplatz und dann mit der U1 zum Sendlinger Tor. Von hier fährt dann die U3 (Richtung Fürstenried West) nach Thalkirchen (Tiergarten). Der Zoo gleich nebenan ist übrigens sehr sehenswert für weitere Erkundungen in der Stadt. Man folgt den Leuten zur Isar, wo auch schon der sogenannte Flaucher beginnt. Hier sieht man viele, viele Gruppen – alt wie jung beim Baden und Grillen. Wer seinen Einweggrill, Würstl und Fleisch mitnimmt, der kann am Abend sich einfach dazusetzen, sich mit den Leuten unterhalten und beim Sonnenuntergang echtes Münchner Flair einfangen.

 

Alternative 3: Das Ausgehviertel um die Münchner Freiheit

Mit der Tram 17 (Haltestelle Botanischer Garten) fährt man zurück bis zum Romanplatz. Anschließend mit der Tram 12 bis zum Rotkreuzplatz und dann mit der U1 zum Sendlinger Tor. Von hier aus fährt die U3/U6 Richtung Münchner Freiheit. Die umliegenden Bars und kreativen Clubs bieten einfach alles. Ob Eintauchen in die Welt des Schicki-Micki in den Bars der Leopoldstraße, deren Stühle alle auf den Gehsteig gerichtet sind um zu sehen und gesehen zu werden, oder das studentische “Barschwein”, dass mit einer Tanzfläche, guter Musik und günstigen Getränken lockt, oder die legendäre “Hopfendolde” mit der berüchtigten regelmäßigen Karaokeparty, in die seltsame, fertige Gestalten genauso gehen, wie die Münchner Studenten. Für jeden müsste hier was dabei sein.

Weiter mit…

München I – Hauptsehenswürdigkeiten an einem Tag

München III – Themenrundgang “München unter dem Nationalsozialismus”

München IV – Ausflugsziele um München (in Arbeit)

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